Die Niederrheinische Gesellschaft

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Satzung

der Niederrheinischen Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichtsforschung e.V.

Satzung der Niederrheinischen Gesellschaft

§ 1 Name und Sitz

§ 2 Zweck

§ 3 Gemeinnützigkeit

§ 4 Mitgliedschaft

 § 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder

§ 6 Vorstand

§ 7 Mitgliederversammlung

§ 8 Beirat

§ 9 Mitgliedsbeiträge

§ 10 Geschäftsjahr, Rechnungslegung und -prüfung

§ 11 Auflösung der Gesellschaft

§ 12 sonstiges

§ 1 Name und Sitz
(1) Der Verein führt den Namen “Niederrheinische Gesellschaft für Vor- und Frühgeschichtsforschung e. V.” Kurzform: ” Niederrheinische Gesellschaft”.

(2) Der Sitz des Vereins ist Duisburg.

(3) Der Verein setzt die Arbeit der 1921 gegründeten “Gesellschaft für Heimatpflege” und deren Nachfolgerin, der “Niederrheinischen Gesellschaft für Heimatpflege e. V. fort.

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§ 2 Zweck
Die Niederrheinische Gesellschaft erstrebt die Erforschung der Geschichte, der Kultur, der Sprache, der Landschaft, der Bevölkerungs und der Wirtschaft, insbesondere der Vor- und Frühgeschichtliche der Stadt Duisburg und des gesamten Niederrheins.

Diese Aufgabe sucht sie zu erfüllen.

a) durch Veranstalten von Vorträgen und Besichtigungen,

b) durch Veröffentlichung wissenschaftlicher Abhandlungen,

c) durch Mitarbeit an Heimatzeitschriften,

d) durch Heranführen der Jugend an die Aufgaben der Heimatpflege,

e) durch Beteiligung an Ausgrabungen sowie durch Sammlung und Restaurierung von Bodenfunden in Zusammenarbeit mit dem Niederrheinischen Museum der Stadt Duisburg (seit 1990 Kultur- und Stadthistorisches Museum).

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§ 3 Gemeinnützigkeit
a) Die Niederrheinische Gesellschaft verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne der §§ 51 bis 68 der Abgabenordnung 1977 vom 16.03.76. Sie verwendet ihre Mittel nur für die satzungsgemäßen Zwecke.

b) Die Mitglieder erhalten keine Gewinne oder sonstige Zuwendungen im Sinne der Abgabenordnung aus Mitteln der Gesellschaft. Bei ihrem Ausscheiden oder bei Auflösung der Gesellschaft haben sie gegen diese keine vermögensrechtliche Ansprüche.

c) Alle Ämter sind ehrenamtlich. Lediglich die Barauslagen dürfen erstattet werden.

d) Niemand wird durch Ausgaben, die den Zwecken der Gesellschaft fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt.

e) Im Falle der Auflösung der Gesellschaft hat die Mitgliederversammlung in einem Zweck der Gesellschaft entsprechenden gemeinnützigen Sinne über die Verwendung des Gesellschaftzsvermögens zu entscheiden. Die Entscheidung darf erst nach Einwilligung des zuständigen Finanzamtes ausgeführt werden.

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§ 4 Mitgliedschaft
Mitglied können natürliche und juristische Personen werden. Anmeldungen sind schriftlich an den Vorstand zu richten. Dieser entscheidet über die Aufnahme.

Die Mitgliedschaft erlischt

a) durch Kündigung, die dem Vorstand gegenüber mit vierteljähriger Frist zum Ende des Kalenderjahres erklärt werden muss.

b) durch Tod,

c) durch Nichtzahlung fälliger Beiträge trotz zweimaliger schriftlicher Mahnung,

d) durch Ausschluss des Mitgliedes.
Der Vorstand kann ein Mitglied ausschließen, das den Interessen der Gesellschaft gröblich zuwiderhandelt.

Der Beschluss, der einer Mehrheit von zwei Dritteln der Vorstandsmitglieder bedarf, ist dem Ausgeschlossenen durch eingeschriebenen Brief mitzuteilen. Über Einwendungen entscheidet die nächste Mitgliederversammlung endgültig.

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§ 5 Rechte und Pflichten der Mitglieder
Jedes Mitglied hat das Recht, an allen Veranstaltungen und Einrichtungen der Gesellschaft teilzunehmen. Jedes Mitglied verpflichtet sich, Satzung und Beschlüsse der Gesellschaft zu befolgen, ihre Bestrebungen nach Kräften zu fördern und die Beiträge pünktlich zu zahlen.

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§ 6 Vorstand
Der Vorstand besteht aus

a) dem ersten Vorsitzenden,

b) zwei stellvertretenden Vorsitzenden,

c) dem Schriftführer,

d) dem Schatzmeister.

Der Vorstand wird alle drei Jahre von der Mitgliederversammlung neu gewählt. Die Gesellschaft wird im Sinne des § 26 BGB durch zwei Vorstandsmitglieder gemeinsam vertreten, von denen das eine der Erste Vorsitzende oder einer der Stellvertretenden Vorsitzenden, das andere der Schriftführer oder der Schatzmeister sein muß.

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§ 7 Mitgliederversammlung
Die ordentliche Mitgliederversammlung muß jährlich mindestens einmal, und zwar im ersten Kalendervierteljahr, zusammentreten. Außerordentliche Mitgliederversammlungen werden auf Antrag des Vorstandes oder auf schriftlichen Antrag von mindestens zehn Mitgliedern, der Zweck und Grund enthalten muß, durch den ersten Vorsitzenden einberufen. In beiden Fällen muß die Einladung mindestens eine Woche vor dem Termin den Mitgliedern zugesandt worden sein. In der Tagesordnung, die der Einladung beigefügt sein muß, sind bei der ersten ordentlichen Mitgliederversammlung in jedem Jahr folgende Punkte in jedem Fall aufzunehmen:

a) Berichterstattung des Vorstands,

b) Jahresabschluss,

c) Entlastung des Vorstands.

Die Versammlung entscheidet mit Stimmenmehrheit. Bei einer Satzungsänderung ist eine Zweidrittelmehrheit der erschienenen Mitglieder erforderlich. Die Beschlüsse sind schriftlich aufzuzeichnen und vom Vorsitzenden und Schriftführer zu unterzeichnen.

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§ 8 Beirat
Aus dem Kreis der Mitglieder kann ein Beirat gebildet werden, der den Vorstand bei der Erfüllung seiner Aufgaben berät und unterstützt. Die Beiratsmitglieder werden auf Vorschlag des Vorstandes von der Mitgliederversammlung auf drei Jahre gewählt.

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§ 9 Mitgliedsbeiträge
Die Mitgliedsbeiträge sind Jahresbeiträge und jeweils am 01. Januar eines Jahres im voraus fällig. Die Höhe des Jahresbeitrags bestimmt die Mitgliederversammlung. Der Vorstand ist berechtigt, bedürftige Mitglieder auf Antrag den Beitrag zu ermäßigen oder zu erlassen.

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§ 10 Geschäftsjahr, Rechnungslegung und -prüfung
Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr. Der Schatzmeister hat bis zum 31. Dezember über die Einnahmern und Ausgaben des laufenden Geschäftsjahres Rechnung zu legen. Die Jahresrechnung ist durch zwei von der Mitgliederversammlung gewählte Rechnungsprüfer, die nicht Mitglieder des Vorstands sein dürfen, zu prüfen.

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§ 11 Auflösung der Gesellschaft
Die Auflösung erfolgt auf Beschluss der Mitgliederversammlung bei Abwesenheit von mindestens der Hälfte der Mitglieder mit Dreiviertelmehrheit der Stimmen. Ist die erste Versammlung nicht beschlussfähig, so beruft der Vorstand innerhalb eines Monats eine neue Versammlung ein, die auf jeden Fall beschlussfähig ist. Auch ihr Auflösungsbeschluss bedarf einer Dreiviertelmehrheit der Stimmen.

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§ 12 Sonstiges
Diese Satzung tritt an die Stelle der am 8. November 1955 beschlossenen Satzung der früheren Niederrheinischen Gesellschaft für Heimatpflege e. V.

Duisburg, den 06.03.1986 bzw. 02.04.1987

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